Das Ökokonto befindet nordöstlich von Penkun unmittelbar benachbart zum Bürgersee und erstreckt sich östlich fast bis zu dem Ortsteil Storkow. Ziel der Maßnahme ist die schrittweise Aufnahme der extensiven Grünlandnutzung im Bereich der aufgelassenen Mähwiesen. Auf den feuchten und wechselfeuchten Standorten soll mittels einer angepassten Pflege und bedarfsweisen Ansalbung die dort früher vorhandenen artenreichen Wiesengesellschaften kleinflächig wieder hergestellt werden.
Zur Wiesenanlage des ersten Abschnitts (7,5 ha) erfolgte 2024 eine Erstberäumung alter Aufwüchse sowie eine Entbuschung großer Teile der Maßnahmenfläche. Eine anschließende Aushagerungsmahd trägt zur erneuten Etablierung der noch in Resten vorhandenen, äußerst artenreichen Ausgangsvegetation bei. Dies betrifft insbesondere die Zielarten Fleischfarbenes Knabenkraut, Breitblättriges Knabenkraut, Helm-Knabenkraut, Kreuz-Enzian, Weidenblättriger Alant, Färberscharte sowie gefährdete Sauergräser.
Die innenliegende Mähwiese bildet hierbei das Kernstück des Ökokontos, welches mittels einer sukzessiven Aushagerung und dauerhaften Pflegenutzung langfristig in Richtung der vormals bestehenden artenreichen Pfeifengraswiesengesellschaften als Habitat der zuvor genannten Arten entwickelt werden soll. Die zentrale Fläche des Ökokontos im Storkower Bruch zeichnete sich 2025 entsprechend des jungen Umsetzungsstadium in weiten Teilen noch durch eine vergleichsweise artenarme Vegetationszusammensetzung aus und wies auf einem Großteil der Fläche Dominanzen von Schilf oder weit verbreiteten Seggenarten aus. Stellenweise lässt sich aber bereits das zukünftige Entwicklungspotenzial erkennen.
In seiner Gesamtheit bietet das Ökokonto unter den lokalen Gegebenheiten und engen Verzahnung diverser Biotopstrukturen ein hohes Potenzial für die Etablierung eines abwechslungsreichen Biotopkomplexes und eine ökologische Aufwertung der Landschaft innerhalb des FFH-Gebietes „Storkower Os und östlicher Bürgersee bei Penkun“. Durch eine gezielte und schonende Bewirtschaftung besteht die Möglichkeit wichtige, einst verlorengegangene Biotope zu rekultivieren, welche für gefährdeten Tier- und Pflanzenarten als geeignetes Habitat fungieren können.
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